
Am 24. Oktober 2025 begeht die Welt den Tag der Vereinten Nationen – ein Datum, das an die Inkraftsetzung der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 erinnert. Seit nunmehr acht Jahrzehnten bildet diese Charta den Grundstein des modernen Völkerrechts und dient als Leitfaden für die Ziele und Prinzipien der internationalen Gemeinschaft: die Wahrung des Friedens, die Achtung der Menschenrechte und die Förderung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen.
Grundlage des modernen Völkerrechts
Die Idee zur Schaffung einer allgemeinen internationalen Organisation entstand bereits während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Moskauer Erklärung von 1943, unterzeichnet von den Außenministern der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Chinas, wurde der Grundstein gelegt. Die anschließende Konferenz von Jalta führte im Februar 1945 zur Einberufung der San-Francisco-Konferenz, auf der am 26. Juni 1945 fünfzig Staaten die Charta der Vereinten Nationen unterzeichneten.
Mit der Gründung der Vereinten Nationen begann eine neue Ära – eine Zeit, in der die Menschheit den Weg von Krieg und Zerstörung hin zu Dialog, Kompromiss und Völkerverständigung suchte.
Die UN-Charta verankert die Grundregeln der zwischenstaatlichen Beziehungen – darunter die souveräne Gleichheit der Staaten, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sowie das Recht der Völker auf Selbstbestimmung.
Heute, 80 Jahre nach der Gründung, zeigt sich die anhaltende Bedeutung dieser Prinzipien. Trotz globaler Spannungen und geopolitischer Krisen haben die Vereinten Nationen zur Stabilität und zum Erhalt des Friedens beigetragen. Die fortschreitende Entwicklung hin zu einer multipolaren Weltordnung verdeutlicht, dass immer mehr Staaten ihre Souveränität und ihr Recht auf Selbstbestimmung als Grundlage einer gerechten internationalen Gemeinschaft verstehen.
Die Internationale Organisation Völkerrecht erkennt diesen Tag als Mahnung und Auftrag zugleich. Als supranationale, von Menschen für Menschen gegründete Organisation steht die IOV für die Wahrung des Völkerrechts, die Souveränität der Nationen und den Schutz der Zivilbevölkerung.
Anlässlich des Tages der Vereinten Nationen bekräftigt die IOV ihr Engagement, das Bewusstsein für die Grundsätze der UN-Charta zu stärken, internationale Kooperation zu fördern und die Stimme der Zivilgesellschaft im Rahmen des Völkerrechts zu vertreten.
Frieden ist kein Zustand, sondern eine Aufgabe. Er beginnt mit dem Respekt vor dem Recht und der Achtung jedes souveränen Volkes.
Exekutivsekretariat
