
Zivile Initiative für Frieden, Menschlichkeit und Gewaltverzicht
Ausführliche Einordnung
Mit dieser Initiative entsteht ein ziviler Rahmen für Menschen, die sich öffentlich zu Frieden, Menschlichkeit, Gewaltverzicht, Menschenrechten und dem Schutz der Zivilbevölkerung bekennen wollen.
Der Ansatz ist einfach:
Menschen sollen die Möglichkeit erhalten, ihren Friedenswillen sichtbar, geordnet und nachvollziehbar zu erklären.
Bestehende Grundlagen
Das ist bedeutsam, weil die maßgeblichen Grundsätze nicht erst neu geschaffen werden müssen. Frieden, Gewaltverzicht, gute Nachbarschaft, Menschenrechte und der Schutz der Zivilbevölkerung sind bereits in völkerrechtlichen Verträgen, politischen Grundlagentexten und weiteren amtlich dokumentierten Regelungszusammenhängen festgehalten.
Dazu gehören etwa Verträge über gute Nachbarschaft und friedliche Zusammenarbeit ebenso wie die Charta von Paris für ein neues Europa. In Deutschland werden solche Verpflichtungen zum Teil zusätzlich durch Vertragsgesetze und parlamentarische Drucksachen innerstaatlich nachvollzogen.
Keine neue Rechtsordnung
Die Initiative schafft deshalb keine neue Rechtsordnung. Sie ersetzt auch keine staatlichen Strukturen, keine Diplomatie und keine zwischenstaatlichen Verfahren.
Ihr Zweck ist ein anderer:
Sie bekräftigt bestehende Grundsätze und macht sichtbar, dass Menschen selbst an Frieden, Menschenwürde, Gewaltverzicht und dem Schutz der Zivilbevölkerung festhalten.
Gerade darin liegt ihr Gewicht.
Zivile Bekräftigung
Wo bestehende Friedens- und Schutzverpflichtungen bereits anerkannt, unterzeichnet, ratifiziert oder veröffentlicht worden sind, können Menschen diese Grundlagen im zivilen Raum ausdrücklich bekräftigen.
Das gilt insbesondere für die Schutzgrundsätze des humanitären Völkerrechts. Die Initiative tritt nicht an die Stelle staatlicher oder zwischenstaatlicher Mechanismen, sondern bekräftigt den bereits bestehenden Schutzrahmen, insbesondere den Schutz der Zivilbevölkerung.
Ein ziviles Zeichen
Damit ist die Initiative kein Ersatz für den Staat, sondern ein ziviles Zeichen. Sie macht sichtbar, dass Menschen nicht nur auf politische Erklärungen warten, sondern selbst öffentlich erklären können, dass sie Frieden wollen.
Genau das kann ein Meilenstein sein:
Nicht weil neue Macht aufgebaut wird, sondern weil ein geordneter, sichtbarer und international verständlicher Raum entsteht, in dem Menschen sich zum Frieden bekennen können.
Internationale Offenheit
Die Initiative ist offen für Menschen aus verschiedenen Ländern und Gesellschaften. Sie soll den oft vereinzelten Friedenswillen vieler Menschen in eine gemeinsame, dokumentierte und verständliche Form bringen.
Start der Initiative
Mit dem Update unserer Website beginnt die schrittweise Freischaltung der Initiative. Schon jetzt kann und soll darüber gesprochen werden. Ihre Verbreitung entsteht nicht durch Kampagnen, sondern dadurch, dass Menschen sie ernst nehmen, weitererzählen und in andere Kreise tragen.
So wird aus einem einzelnen Friedenswillen Schritt für Schritt ein sichtbares gemeinsames Zeichen.
Kernaussage
Diese Initiative ersetzt keine staatlichen Strukturen. Sie bekräftigt bestehende Friedens- und Schutzgrundsätze, insbesondere des humanitären Völkerrechts, und eröffnet Menschen die Möglichkeit, sich öffentlich und geordnet zum Frieden zu erklären.
IOV